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WELTWEIT: Aktueller Stand der Weltmission 2007

Professor David Barrett, Herausgeber der «World Christian Enzyklopädie» und Todd Johnson von der Theologischen Fakultät der Gordon-Conwell Universität, veröffentlichen jährlich ihren Bericht zum aktuellen Stand der Weltmission. Durch Einbezug von säkularen sowie kirchlichen Quellen ist es eine der umfassendsten Datenbanken der Welt. Der Bericht zeigt schrittweise Veränderungen der Weltbevölkerung und die prozentualen «Anteile» der weltweit führenden Religionen. Der deutsche Missionsstratege Wolfgang Simson verglich die
Statusberichte der vergangenen Jahre und beobachtete bei der Zusammenstellung einige bedeutsame Veränderungen, welche in den weltweiten Statistiken nicht erschienen: «Das Wachstum von Islam und Hinduismus verlangsamt sich,» meint er. «Bei den Zahlen der Hindus werden einige Gruppierungen mitgezählt, welche sich selbst offiziell nicht mehr als Hindus bezeichnen würden. Unter ihnen gibt es mehrere Millionen Dalits (das ist die unterste Kaste, die verstossene Volksgruppe) in Indien, welche mehr und mehr dem
organisierten Hinduismus für immer den Rücken kehren. Einige ihrer eigenen politischen Leiter rufen auf, um eine gewaltige religiöse Veränderung herbeizuführen, welche einem Erdrutsch im indischen Ordnungssystem gleichkämen. In diesem Fall würde Indien aufhören, eine hinduistische Nation zu sein, und höchstwahrscheinlich zu einer christlichen Nation werden – die grösste christliche Demokratie in der Welt.»
«Während der letzten paar Jahre wurde die grösste je bezeugte Zunahme von Konvertiten aus dem Islam zum Christentum verzeichnet. Dieser stete und wachsende Strom von Bekehrungen scheint sich heute über die meisten islamischen Nationen der Welt auszustrecken. Der Strom beginnt dort, wo man von Regionen mit einem „gemilderten Islam“ spricht (wo die islamische Scharia noch nicht eingeführt wurde), doch er reicht bis zu denen, die man als „harter Kern des Islams“ bezeichnet. Diese Entwicklung wird hauptsächlich von Untergrund- und Hauskirchen getragen.» Barrett und Jonsons Statusbericht der Weltmission zeigt, dass die Zahl der Christen, welche den Missionsauftrag ernst nehmen, ständig
wächst, genauso wie die finanzielle Unterstützung der christlichen Arbeit. Doch es werden immer noch weit mehr kirchliche Mittel veruntreut, als dass in die Mission fliessen. Aktuell werden 24 Milliarden US Dollar jährlich durch die eigenen Mitarbeiter unterschlagen und/oder aus den Kirchenkassen gestohlen. Das sind zwei Milliarden mehr, als die Kirche gesamthaft für Weltmission ausgibt. Wenn dieser Prozess unkontrolliert weitergeht, wird der Diebstahl in der Kirche von ihren eigenen Mitarbeitern im Jahr 2025 auf
65 Milliarden angestiegen sein. Wenn wir den Kostenaufwand pro Getauften anschauen (zur Zeit liegt er etwa bei 349 000 US Dollar pro Täufling), muss man sagen, dass die Kirche ihre Ressourcen nicht gerade effizient einsetzt. Der Denominationalismus nimmt ebenfalls zu: Im Jahr 1900 wurden weltweit nur etwa 1900 Denominationen gezählt. Heute ist die Zahl schon auf 39 000 angewachsen, und sie wird bis zum Jahr 2025 sogar auf 55 000 angestiegen sein.
Quelle: David B. Barrett, Todd M. Johnson, Wolfgang Simson
Stand der Weltmission im Jahre 2007 (die Zahlen)

Professor David Barrett, Herausgeber der «World Christian Enzyklopädie» und Todd Johnson von der Theologischen Fakultät der Gordon-Conwell Universität, veröffentlichen jährlich ihren Bericht zum aktuellen Stand der Weltmission. Durch Einbezug von säkularen sowie kirchlichen Quellen ist es eine der umfassendsten Datenbanken der Welt. Der Bericht zeigt schrittweise Veränderungen der Weltbevölkerung und die prozentualen «Anteile» der weltweit führenden Religionen. Der deutsche Missionsstratege Wolfgang Simson verglich die Statusberichte der vergangenen Jahre und beobachtete bei der Zusammenstellung einige bedeutsame Veränderungen, welche in den weltweiten Statistiken nicht erschienen: «Das Wachstum von Islam und Hinduismus verlangsamt sich,» meint er. «Bei den Zahlen der Hindus werden einige Gruppierungen mitgezählt, welche sich selbst offiziell nicht mehr als Hindus bezeichnen würden. Unter ihnen gibt es mehrere Millionen Dalits (das ist die unterste Kaste, die verstossene Volksgruppe) in Indien, welche mehr und mehr dem organisierten Hinduismus für immer den Rücken kehren. Einige ihrer eigenen politischen Leiter rufen auf, um eine gewaltige religiöse Veränderung herbeizuführen, welche einem Erdrutsch im indischen Ordnungssystem gleichkämen. In diesem Fall würde Indien aufhören, eine hinduistische Nation zu sein, und höchstwahrscheinlich zu einer christlichen Nation werden – die grösste christliche Demokratie in der Welt.»

«Während der letzten paar Jahre wurde die grösste je bezeugte Zunahme von Konvertiten aus dem Islam zum Christentum verzeichnet. Dieser stete und wachsende Strom von Bekehrungen scheint sich heute über die meisten islamischen Nationen der Welt auszustrecken. Der Strom beginnt dort, wo man von Regionen mit einem „gemilderten Islam“ spricht (wo die islamische Scharia noch nicht eingeführt wurde), doch er reicht bis zu denen, die man als „harter Kern des Islams“ bezeichnet. Diese Entwicklung wird hauptsächlich von Untergrund- und Hauskirchen getragen.» Barrett und Jonsons Statusbericht der Weltmission zeigt, dass die Zahl der Christen, welche den Missionsauftrag ernst nehmen, ständig wächst, genauso wie die finanzielle Unterstützung der christlichen Arbeit. Doch es werden immer noch weit mehr kirchliche Mittel veruntreut, als dass in die Mission fliessen. Aktuell werden 24 Milliarden US Dollar jährlich durch die eigenen Mitarbeiter unterschlagen und/oder aus den Kirchenkassen gestohlen. Das sind zwei Milliarden mehr, als die Kirche gesamthaft für Weltmission ausgibt. Wenn dieser Prozess unkontrolliert weitergeht, wird der Diebstahl in der Kirche von ihren eigenen Mitarbeitern im Jahr 2025 auf 65 Milliarden angestiegen sein. Wenn wir den Kostenaufwand pro Getauften anschauen (zur Zeit liegt er etwa bei 349 000 US Dollar pro Täufling), muss man sagen, dass die Kirche ihre Ressourcen nicht gerade effizient einsetzt. Der Denominationalismus nimmt ebenfalls zu: Im Jahr 1900 wurden weltweit nur etwa 1900 Denominationen gezählt. Heute ist die Zahl schon auf 39 000 angewachsen, und sie wird bis zum Jahr 2025 sogar auf 55 000 angestiegen sein.

Quelle: David B. Barrett, Todd M. Johnson, Wolfgang Simson
Stand der Weltmission im Jahre 2007 (die Zahlen)

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Hallo, ich bin Achim, von Beruf Druckereikaufmann und Vorsitzender von "Haus des Lebens e.V." "Christsein so wie es Jesus gemeint hat, auf das alle die freimachende Botschaft für ein neues Leben hören" Das ist mein Lebensmotto in Beruf und Freizeit. Die Menschen in Indonesien sind mir da besonders wichtig. Über Deine Unterstützung würde ich mich sehr freuen ;-) Du findest uns auch auf Facebook

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