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Missio Dei – Mission Gottes

Mission Gottes?

Missio Dei – Thomas Schirrmacher

Nun scheint es auch wissenschaftlich-theologisch klar zu sein, das Christsein und Mission zwei Seiten der gleichen Medaillie sind. Gott sandte seinen Sohn, und Jesus sagt:

Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Joh 20,21

[[Thomas Schirrmacher]] drückt es es so aus:

„In Jesus ist Gott der Missionar schlechthin und im Heiligen Geist ist er der erfolgreichste Missionar. Mission nimmt uns hinein in das Wesen Gottes und kann von daher nur umfassend und in Gottes Bild transformierend gedacht werden.“

So sind wir also ganz mit hineingenommen in die Sendung Jesus. Dabei geht es nicht um die richtigen Methoden und Strategien, sondern um Gehorsam, Liebe und Treue zu Jesus selbst.
Jesus hat auch gesagt: Der Sohn kann nichts ohne den Vater. Er war in allem ganz abhängig vom Vater. Alles was er sagte und tat kam direkt aus der tiefen Beziehung zwischen Vater und Sohn.
Dies muss für uns Vorbild sein.

Denn Jesus sagt: Ohne mich könnt ihr nichts tun. Joh 15,5
Nicht irgend etwas, und sei es noch so fromm,… tun, und Gott dann um seinen Segen bitten, sondern das tun was er sagt, das ist dann auch gesegnet.
Wenn wir uns darauf einlassen und das verinnerlichen, wird Jesus durch uns handeln.

Schon Maria sagte den Jünger bei der Hochzeit zu Kanaan: Was er euch sagt, das tut. Joh 2,5
Die von uns so sehr geliebten und entwickelten „Erfolgsstrategien für Mission und Gemeinde“ sind in aller Regel zum Scheitern verurteilt, auch wenn es hier und da nach „Erfolg und Wachstum“ aussieht. Denn Jesus sagt: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Das bedeutet auch, das seine „Methoden“ nicht nach menschlicher Denkweise sind, sondern ihren Ursprung im Himmel beim Vater haben. Nur im Hören und Sehen dessen was Jesus uns (auch persönlich) offenbart erschließt sich uns das Handeln Jesu. Er selbst ist es der Alles bewirkt.

Leider neigen wir Menschen allzu sehr zum Aktionismus. Wir meinen oft, wenn wir es nicht tun, wer denn dann. Die Welt geht verloren, und wir können doch nicht einfach zusehen. Nein sicher nicht, schließlich sandte Gott seinen Sohn um die Welt zu retten, damit allen Menschen geholfen werde. Aber das Programm schreibt Gott und wir sollen uns darauf einlassen. Nicht umgekehrt.

Denk mal über folgendes nach:

Warum hat Gott seinen Sohn als er ihn sandte ausgerechnet nach Israel gesandt? Hätte er ihn nicht besser nach China gesandt, in dieses Riesenreich, hätte sich das Christentum dann nicht ganz anders, viel erfolgreicher entwickeln können? Als in dem damals kleinen Israel, ohne jede strategische Bedeutung.

Gott befreit sein Volk aus der Knechtschaft Ägyptens und führte die Befreiten 40 Jahre durch die Wüste. Eine sehr eindrückliche Geschichte. Aber war das nicht Zeitverschwendung? Hätte er nicht die Ägypter gleich in seine Pläne mit einbeziehen können? Und den Rest der Welt? Warum nur dieses kleine Wandervolk?

Gott denkt eben nicht wie wir. Er sieht die Zusammenhänge eben anders weil er das Ende kennt. Er hat eine ganz andere Perspektive. Ich nenne es die „Reich-Gottes-Perspektive“

Wer also noch eine passende Urlaubslektüre sucht, dem empfehle ist „Missio Dei“

Bibliografische Angaben:

· Thomas Schirrmacher. Missio Dei: Mission aus dem Wesen Gottes. Komplementäre Dogmatik Reihe 2. Hamburg: Reformatorischer Verlag & Nürnberg: Verlag für Theologie und Religionswissenschaft, 2011. 100 S. Pb. 11,95 €. ISBN 978-3-928936-45-3 (RVB), 978-3-941750-52-4 (VTR)

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Autor:

Hallo, ich bin Achim, von Beruf Druckereikaufmann und Vorsitzender von "Haus des Lebens e.V." "Christsein so wie es Jesus gemeint hat, auf das alle die freimachende Botschaft für ein neues Leben hören" Das ist mein Lebensmotto in Beruf und Freizeit. Die Menschen in Indonesien sind mir da besonders wichtig. Über Deine Unterstützung würde ich mich sehr freuen ;-) Du findest uns auch auf Facebook

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