Suche
  • Helfen per SMS
  • GIB5 HDL senden an: 81190
Suche Menü

König der Herrlichkeit

„Als die Inseln das sahen, fürchteten sie sich, und die Enden der Erde erschraken; sie nahten sich und kamen herzu.“
Jesaja 41,5

Alles begann Anfang des Jahres, als Avi von führenden Persönlichkeiten aus den fernen Inseln des Pazifiks wegen der Veranstaltung einer Konferenz in Israel angesprochen wurde. Diese Leiter waren der Meinung, dass 2017 ein sehr bedeutendes Jahr im Zeitstrahl der Geschichte Israels sei, und zwar aus folgenden Gründen:

• 50 Jahre seit der Wiedervereinigung Jerusalems als Stadt
• Jubeljahr
• 100 Jahre seit der Unterzeichnung der Balfour-Erklärung
• 70 Jahre nach der UN-Resolution, die die Gründung eines jüdischen Staates genehmigte.

Damals wussten wir nicht, dass es auch das Jahr sein würde, in dem Präsident Trump den Umzug der US-Botschaft in die Hauptstadt Israels, Jerusalem, ankündigte!

Als er ihre Vision hörte, sagte Avi, es wäre toll, wenn sie eine Konferenz abhalten wollten, und bestätigte dies immer wieder. Sie erklärten dann aber, dass die Vision nicht nur wäre, eine weitere Konferenz in Israel zu veranstalten, sondern dass die Konferenz nur dann stattfinden würde, wenn die örtliche Glaubensgemeinschaft in Israel zustimmte, und dass sie darüber hinaus wünschten, dass sie (die Gläubigen vor Ort in Israel) die Konferenz leiten sollten. Nun, damit hatten sie Avis Aufmerksamkeit!

Jedes Jahr werden in Israel Hunderte von Konferenzen von und für Christen abgehalten, aber nie wird um Erlaubnis oder Leitung durch den Leib Jesu im Land gebeten. Das hier war etwas ganz Neues. Bald gab es ein Treffen zwischen den Leitern aus dem Pazifikraum und einer Gruppe von israelischen Gläubigen, in dem die folgende Vision dargelegt wurde:
„In unserer Generation erfüllen sich diese Prophezeiungen des Missionsbefehls. Das Evangelium hat die fernen Inseln des Pazifiks erreicht, genau auf der anderen Seite des Globus von Jerusalem aus. Und nun wollen Völker aus allen Stämmen, Sprachen und Nationen die Frohe Botschaft und die Ehre Gottes nach Jerusalem zurückbringen – und zwar als Vorbereitung auf seine Wiederkunft in Herrlichkeit!“

Wow, wie toll, wie aufregend!
Ein Detail war den Führungspersönlichkeiten aus dem Pazifikraum ganz wichtig: Diese Konferenz sollte unbedingt von Israelis geleitet werden, da Israel nicht die Heimat des pazifischen Volkes ist und sie es für unangebracht hielten, in Israel den König der Herrlichkeit ohne die Erlaubnis des Leibes Christi dort willkommen zu heißen. Zuerst waren die israelischen Leiter vor Ort überrascht über dieses Ansinnen.„Seit wann bittet jemand uns um Erlaubnis?“, so dachten sie.

Nach reiflicher Überlegung und Gebet wurde entschieden: „JA!“, die einheimischen Gläubigen würden mitmachen, und so wurde die „Welcome the King of Glory Conference“ ins Leben gerufen.

„Denn wir ringen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen Fürstentümer, gegen Mächte, gegen die Herrscher der Finsternis dieser Zeit, gegen geistige Heerscharen der Bosheit an den himmlischen Orten.”
Epheser 6,12

Der Feind wirkt …

Die Aussicht, dass Gläubige aus den Nationen nach Israel zurückkehren, um zu erklären, dass Jeschua der Herr ist, machte den Feind zweifellos ziemlich wütend. Das bekamen wir praktisch sofort zu spüren, sowohl auf körperlicher als auch auf geistlicher Ebene. Es war, als ob der Feind, sobald wir “Ja” gesagt hatten, alles, was er hatte, auf uns kippte, um zu versuchen, diese Konferenz zu stoppen. Körperliche Krankheit, geistliche Bedrückung, endlose technische Probleme, finanzielle Herausforderungen und vieles mehr belastete uns. Mehr als einmal waren wir versucht, die Konferenz zu verschieben oder abzusagen. Es wäre so einfach gewesen, einfach aufzugeben. Wir wussten jedoch, dass Gott einen Plan hatte, und wenn Gott sagt: “Geh”, dann gehen wir, egal wie die Dinge im materiellen Bereich aussehen.

Den König der Herrlichkeit willkommen heißen

Stell dir vor, du kommst in ein Auditorium mit über 1.000 Menschen aus allen Ländern und aus Israel, die gemeinsam den König der Könige und Herrn der Herren anbeten. Du würdest Flaggen aller Nationen sehen, verschiedene Sprachen hören und Menschen in ihren traditionellen Stammesgewändern gekleidet sehen. Das zu erleben, war wirklich atemberaubend. Und zu welchem Zweck geschah es? Nur deshalb: um den König der Herrlichkeit willkommen zu heißen!

Die vier Tage der Konferenz „Welcoming the King of Glory” waren eine kleine Kostprobe vom Himmel. Menschen aus vielen Sprachen, Stämmen und Nationen kamen zusammen und riefen gemeinsam: „Ja, Gott, wir lieben das Volk Israel, wir nehmen sie als unseren großen Bruder an, und jetzt bitten wir gemeinsam darum, dass du deinen Geist auf einem trockenen und durstigen Land ausgießt!“ Es war so schön, das Lachen, die Tränen und die Leidenschaft zu sehen, mit der alle zu Gott riefen. Und trotz der Sprachbarrieren war es offensichtlich, dass wir alle eins waren im Geist!

Ohne Zweifel stieg in diesen Tagen ein süßer Duft zum Herrn auf. Wir glauben, dass wir an der Schwelle zu einer neuen Zeit stehen, in der die Herrlichkeit des Herrn weltweit auf seinem Leib sein wird, wie es in Jesaja 60 verkündet wurde.

„Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz.“
Jesaja 60,1-3

Wir glauben ferner, dass dieses Ereignis eine neue Zeit der Gegenwart Gottes unter seinem Volk in Israel markiert und den Beginn einer Zeit darstellt, in der sich viele Endzeitereignisse erfüllen werden. Was bei dieser Konferenz geschah, war erst der Anfang von etwas viel Größerem. Wir werden den König der Herrlichkeit weiterhin willkommen heißen und glauben, dass er in diesem Land mächtig wirken wird, sodass keiner sagen kann: „Ich war es, der dieses getan hat“, sondern jeder sagen muss:

„Wie groß ist unser Gott und wie würdig, gepriesen zu werden!“

Autor:

Hallo, ich bin Achim, von Beruf Druckereikaufmann und Vorsitzender von "Haus des Lebens e.V." "Christsein so wie es Jesus gemeint hat, auf das alle die freimachende Botschaft für ein neues Leben hören" Das ist mein Lebensmotto in Beruf und Freizeit. Die Menschen in Indonesien sind mir da besonders wichtig. Über Deine Unterstützung würde ich mich sehr freuen ;-) Du findest uns auch auf Facebook

%d Bloggern gefällt das: